Vorhang auf für die Villacher Faschingssitzung 2026
Villach, Lei-Lei! Mit der heutigen glanzvollen Premiere startete die Villacher Faschingsgilde offiziell in ihre 71. Saison. In einem rund vierstündigen Programm bewies die größte Faschingsveranstaltung Österreichs eindrucksvoll, warum die Draustadt als pulsierendes Herz der närrischen Zeit gilt. Vor begeistertem Publikum wurde ein Feuerwerk aus Satire, Brauchtum und artistischen Höchstleistungen gezündet, das den Auftakt zu insgesamt zehn Sitzungen bildet.
Geballte Pointen-Power und artistische Brillanz
Unter der Regentschaft des neuen Prinzenpaares, Ihrer Lieblichkeit Prinzessin Anna Sophie I. und Prinz Fidelius LXXI., verwandelte sich die Bühne in eine Arena des feinsinnigen Humors. In den kommenden Wochen, bis zum großen Finale am 7. Februar 2026, stehen die Akteure der Gilde im Rampenlicht, um das Zeitgeschehen humorvoll zu sezieren.
Das Programm besticht durch seine enorme Vielfalt: Hannes Höbinger führt als „Narrzipfer“ mit scharfer Zunge durch die gesellschaftlichen Abgründe, während Arnold Angermann als „Spaßbrems’n“ am Kontrabass gewohnt tiefgründig-musikalische Akzente setzt. Durch den Abend geleiten die Publikumslieblinge Hans-Jörg „Hone“ Petrik und Thomas Springer, die mit Charme und Schlagfertigkeit die Brücke zwischen den einzelnen Akten schlagen.
Weiblicher Wortwitz und Mundart-Schmankerl
Besonders die weibliche Fraktion der Gilde setzt in dieser Saison starke Ausrufezeichen. Ein absoluter Höhepunkt ist der Programmpunkt „Wechselwirkungen“: Hier liefern sich Nathalie Karner-Tarmastin und Bettina Schützelhofer einen rasanten und pointierten Schlagabtausch, der den modernen Lifestyle und menschliche Eigenheiten gleichermaßen treffsicher aufs Korn nimmt. Für eine erfrischende Note sorgt zudem Leonard Beau James alias „Beau-Frost“. In seiner markanten Mundart-Darbietung stellt er unter Beweis, wie humorvoll und ausdrucksstark die heimische Sprache als komödiantisches Werkzeug eingesetzt werden kann. Ebenfalls neu auf der Bühne: Herbert Rader als „Der Elektriker“, der die Absurditäten des Handwerker-Alltags beleuchtet. Unser Team hat monatelang an Pointen gefeilt und Choreografien einstudiert, um dem Publikum gerade in herausfordernden Zeiten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern“, zeigt sich Gildenkanzler Karl Glanznig stolz auf das aktuelle Programm.

